Landesprogramm Bildungsregionen: Thementag „Elternbeteiligung“

Die Beratungsstelle des Landesprogramms Bildungsregionen hat am 5. November 2025 einen Thementag „Bildung, Beteiligung und Unterstützung von Eltern im Rahmen der Bildungsprozesse ihrer Kinder“ veranstaltet.

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Wie können Eltern mehr in die Bildungsprozesse ihrer Kinder einbezogen werden? Wissen wir genug über die Bedarfe der Zielgruppe „Eltern“?

Zu diesen Fragen hat die Beratungsstelle Vertreterinnen und Vertreter des Sozialministeriums, des Kultusministeriums, des Landesfamilienrats und der Elternstiftung Baden-Württemberg eingeladen, um unterschiedliche Perspektiven in einem moderierten Fachgespräch zusammen zu bringen.
Der multiperspektivische Austausch über die Bedarfe von Eltern und Familien, über die Erreichbarkeit und Passung von Angebotsformaten und über die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Systemen und Professionen betonte die Bedeutsamkeit der sozialräumlichen Kooperation. Dabei wurden auch Chancen und Potenziale des kommunalen Bildungsmanagements deutlich.
Als wichtige Gelingensfaktoren wurden u. a. die Niedrigschwelligkeit von Angeboten, die individuelle Beratung und Begleitung von Eltern und Familien, auch durch mehrsprachige Formate, die zielgerichtete Kommunikation unter Einbezug der Communities und die Unterstützung von Eltern und Familien bei der Artikulation ihrer Bedürfnisse benannt.

In vier parallelen Fachforen haben am Nachmittag verschiedene Bildungsregionen praxisnahe Einblicke in Angebote der Kommunen zur niederschwelligen Beratung und Begleitung von Eltern bzw. Familien gegeben.
Die Erkenntnisse der Umsetzungspraxis vor Ort zeigten anschaulich, dass die Partizipation der Eltern eine wichtige Rolle für den Bildungserfolg von Kindern spielt. Niederschwellige Angebote für die Eltern sowie multiprofessionelle Kooperation im Sozialraum unterstützen diesen Prozess.
Der landesweite Praxis- und Wissenstransfer durch Fachveranstaltungen, die von der Beratungsstelle des Landesprogramms Bildungsregionen organisiert werden, lieferte dafür wertvolle Impulse.
Zahlreiche Personen aus Kommunen, der staatlichen Schulverwaltung und Schulaufsicht, des ZSL, der beteiligten Ministerien, der Eltern- und Familienbildung sowie der Jugendhilfe und der außerschulischen Bildung nahmen an der Veranstaltung teil und bereicherten den Austausch. 

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