Landesprogramm Bildungsregionen: Thementag „Übergang Schule-Beruf“

Die Beratungsstelle des Landesprogramms Bildungsregionen hat am 10. Juni 2026 einen Thementag „Regionale Verantwortungsgemeinschaften am Übergang Schule-Beruf: junge Menschen passgenau und individuell begleiten“ veranstaltet.

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Wie können junge Menschen am Übergang in das Berufsleben passgenau und individuell begleitet werden? Der Thementag der Beratungsstelle Landesprogramm Bildungsregionen hat diese Frage im Juni 2026 in den Fokus gerückt. 

In einem Impulsvortrag von Dr. Katrin Hunsicker (Regionale Jugendagentur Badische Bergstraße e. V. – Job Central) wurden kombinierte Projektansätze für junge Menschen am Limit vorgestellt.

In vier parallelen Fachforen haben am Nachmittag das Ministerium für Kultus sowie verschiedene Bildungsregionen die Bedeutsamkeit der Netzwerkarbeit für den Übergang Schule-Beruf veranschaulicht.

Junge Menschen mit multiplen schwierigen Lebenslagen bzw. „entkoppelte“ junge Menschen benötigen passgenaue Unterstützung. Durch eine enge sozialräumliche Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe können entsprechende Angebote gemeinsam erarbeitet werden. Dazu braucht es ein Überblickswissen über örtliche Hilfesysteme. 

Hilfreich sind darüber hinaus Präventionsangebote beispielsweise zum Thema „Mentale Gesundheit“, die bereits früher in der Bildungsbiografie ansetzen. Dadurch können Bildungsverläufe positiv beeinflusst, Schulabbrüche vermieden und mehr Teilhabe- und Bildungschancen ermöglicht werden.

Zudem spielen Eltern eine entscheidende Rolle in Bezug auf die Berufsorientierung ihrer Kinder und sollten somit nach Möglichkeit in den Übergangsprozess einbezogen werden.

Bildungsregionen können hier mit ihrem hohen Vernetzungsgrad und sozialräumlichen Überblickswissen wertvolle Unterstützung leisten, wie in den verschiedenen Forenbeiträgen deutlich wurde.

Der landesweite Praxis- und Wissenstransfer durch Fachveranstaltungen, die von der Beratungsstelle des Landesprogramms Bildungsregionen organisiert werden, lieferte wertvolle Impulse. 

Zahlreiche Personen aus Kommunen, der staatlichen Schulverwaltung und Schulaufsicht, des ZSL, den Ministerien, der Jugendhilfe sowie den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege nahmen an der Veranstaltung teil und bereicherten den Austausch. 

Weitere Informationen zum Landesprogramm Bildungsregionen finden Sie auf der Programm-Website.