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14.10.2021

Bildungsdirektion Kanton Zürich und IBBW: Austausch zum Thema Transfer

„Transferprozesse zwischen Bildungswissenschaft, Bildungsverwaltung und Bildungspraxis” - unter diesem Titel fand am 07./08.10.2021 ein Treffen in Zürich statt. Der gewinnbringende langjährige Austausch und die Zusammenarbeit werden fortgeführt.

Was kennzeichnet wirksame Transferprozesse, wie gelingt die Implementation von Neuerungen im System? Wie können sie gefördert werden? Wo liegen Chancen, Herausforderungen und Grenzen? Wie kann die Nutzung von Daten und Erkenntnissen - z. B. aus Evaluationen, Lernstandsmessungen, wissenschaftlichen Studien - unterstützt werden und zu einer datengestützten Qualitätsentwicklung beitragen?

Dies waren zentrale Fragestellungen, die gemeinsam diskutiert wurden. Den Einstieg lieferte Prof. Dr. Lucien Criblez von der Universität Zürich mit seinem Keynote-Vortrag „Transferprozesse und Wirksamkeit. Transfers zwischen Bildungswissenschaft und Bildungsverwaltung - Möglichkeiten, Grenzen und Herausforderungen“ [eine Videoaufzeichnung wird in Kürze zur Verfügung gestellt].

In vier Vorträgen gaben Verantwortliche aus der Bildungsplanung und der Fachstelle für Schulbeurteilung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich spannende Einblicke in ihre Arbeit, unter anderem zur Förderung der Nutzung von Evaluationsergebnissen, zur Rezeption und Wirksamkeit der Zürcher Längsschnittstudie und zu wissenschaftlichen Transferprozessen aus Sicht der Bildungsplanung. Auch vom IBBW wurde in vier Vorträgen über aktuelle Entwicklungen berichtet. Themen waren die Neuorganisation und die Arbeitsfelder des IBBW, datengestützte Qualitätsentwicklung und Bildungsmonitoring, individuelle Lernstandsdiagnostik und Strategien und Aktivitäten des IBBW im Bereich Transfer. Abschließend wurden mögliche Strategien für wirksame Transferprozesse diskutiert. Deutlich wurde, dass eine umfassende und adressatengerechte Kommunikation und breite Einbindung der verschiedenen Zielgruppen ein wesentlicher Faktor für gelingende Veränderungsprozesse ist.

Das Treffen lieferte zahlreiche Impulse für die Weiterarbeit. Zwischen den vorgestellten Aktivitäten der beiden Institutionen gibt es viele Anknüpfungspunkte, die nun weiterverfolgt werden. Der langjährige, gewinnbringende Austausch wird auch in Zukunft fortgesetzt. Das nächste Treffen ist für das Jahr 2023 in Stuttgart geplant.

 

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