Schuljährliche Neueinschreibung in bestehende Kurse
In einen bestehenden Kurs (vgl. 3. Kurskonzepte Option 1) sind Klassen als globale Gruppe eingeschrieben (vgl. 4.
Einschreibemöglichkeiten, Option A). Mit dem Schuljahreswechsel im IdAM wird die temporäre Gruppe im IdAM und damit auch die
globale Gruppe in Moodle BW gelöscht. Damit gehen im Kurs alle Einschreibungen und die damit verbundenen Nutzer/inneninformationen
verloren. Der Kurs hat dann keine Teilnehmer/innen mehr, die als globale Gruppe eingeschrieben waren. Lediglich die manuell
eingeschriebenen Nutzer/innen (z. B. Lehrkräfte als Trainer/innen) bleiben im Kurs erhalten. Diese können dann zu Beginn des
neuen Schuljahrs die neue Klasse des Kurses (z. B. die frühere 6. Klasse, die nun 7. Klasse ist) in den Kurs als globale Gruppe
einschreiben (vgl. 4. Einschreibemöglichkeiten, Option A).
Vorteil: Diese Art der Kursorganisation erzeugt einen minimalen Aufwand bei der Schuljahresvorbereitung von Seiten der
Schuladmins. Die Kurse werden einfach jedes Jahr wiederverwendet und Lehrkräfte können die neuen Lerngruppen selbstständig
eintragen.
Nachteil: Die im Laufe des Schuljahres erzeugten Lernergebnisse in Moodle BW gehen zum Ende des Schuljahres verloren.
Sowohl Lehrende als auch Schüler/innen müssen diese am Ende des Schuljahres selbstständig sichern. Außerdem können
Lernende im neuen Schuljahr nicht mehr auf die Kurse des letzten Schuljahres zurückgreifen (z. B. in der Sek. II zur
Prüfungsvorbereitung). Dazu bietet sich die nächste Option an.
Einschreibung in bestehende Kurse über Schuljahre hinaus
Alternativ kann man die Einschreibung mit Hilfe von globalen Gruppen so organisieren, dass die globale Gruppe bei Schuljahreswechsel
nicht verloren geht. Dazu muss zuvor im IdAM eine manuelle permanente Gruppe erzeugt (vgl. 1. Gruppenkonzept im IdAM) werden, die dann
über die Synchronisation in Moodle BW angelegt wird. Diese manuelle permanente Gruppe bleibt im IdAM solange erhalten, bis sie wieder
gelöscht wird. Wenn man diese Gruppe nun per Gruppeneinschreibung einschreibt (vgl. 3. Kurskonzepte, Option 1), bleibt sie auch
über das Schuljahr hinaus erhalten. Werden dann im IdAM einzelne Schüler/innen aus der Gruppe entfernt oder hinzugefügt,
geschieht dies auch im Kurs. Ein Beispiel für diese Anwendung wäre eine Chor-AG, in der alle Chormitglieder eingetragen sind,
neue automatisch hinzugefügt und ehemalige automatisch entfernt werden.
Vorteil: Gruppen bleiben über das Schuljahr hinweg erhalten und können im IdAM manuell administriert werden.
Die Änderungen werden automatisch an MoodleBW übertragen.
Nachteil: Die manuelle Administration der Gruppen durch den OrgAdmin im IdAM verlangt hohen Arbeitsaufwand.
Erhalten der Einschreibung des alten Schuljahrs und Kopie des Kurses für das neue Schuljahr
In einigen Schulkontexten kann es sinnvoll sein, dass Teilnehmer/innen auf alle jemals besuchten Kurse Zugriff haben. Besonders im
Kontext von Berufsschulen ist das sinnvoll, da alle Kursinhalte eventuell für Prüfungen relevant sein können. Dafür
bietet sich dieses Kurskonzept an. Kurse bleiben nach dem Schuljahr inklusive der Einschreibungen erhalten und neue Klassen erhalten neue
Kurse, die als Kopie einer Kursvorlage (vgl. Kurskonzepte, Option 3) oder als Kopie des im letzten Schuljahr abgeschlossenen Kurses (ebd.
Option 4) angelegt werden. Die Einschreibung in die Kurse erfolgt
dabei über globale Gruppen (vgl. 1. Gruppenkonzept im IdAM), die manuell eingeschrieben werden (vgl. 4. Einschreibemöglichkeiten,
Option B). Damit ist gewährleistet, das Lernende auf jeden abgeschlossenen Kurs Zugriff haben.
Im Rahmen dieser Einschreibestrategie ist es sinnvoll, die Kurseinstellungen für Kursbeginn und Kursende zu nutzen, da Lernende
dann in der Kursübersicht danach filtern können. Diese Einstellung finden Sie in jedem Kurs unter Kurseinstellungen.
Vorteil: Die manuelle Einschreibung über globale Gruppen hat den Vorteil, dass die Gruppenzugehörigkeit nach
der Einschreibung keine Rolle mehr spielt. Ob die Gruppe gelöscht wird, ist für die Einschreibung irrelevant.
Nachteil: Kommen weitere Teilnehmer/innen dazu, müssen sie in allen vergangenen und aktuellen Kursen manuell
nachgepflegt werden (vgl. 4. Einschreibemöglichkeiten, Option C). Steigt ein/e Berufsschüler/in nach einer längeren Pause,
z. B. wegen Mutterschutz und/oder Elternzeit, wieder in die Ausbildung ein, sollte sie in alle bereits abgeschlossenen Kurse der neuen
Klasse eingetragen werden, damit sie prüfungsrelevante Informationen erhält.
Neue Kurse und neue Einschreibungen
Eine letzte Möglichkeit bietet ein jährliches Zurücksetzen des gesamten Lernarrangements. Klassen und Lehrkräfte
beginnen in leeren Kursen, die bis zum Ende des Schuljahres genutzt und dann gelöscht werden (vgl. 4. Einschreibemöglichkeiten,
Option 2).
Vorteil: Einfach zu organisierende Struktur für MoodleAdmins.
Nachteil: Wiederverwendung von Kursen findet nicht statt. Schüler/innen und Lehrende haben nach dem Schuljahr
keine Möglichkeit, auf alte Kurse zurückzugreifen